Willkommen auf der Internetseite des Vereins „Verein(t) für Wallrabenstein“. Informationen rund um unseren Verein und die Mitgliedschaft findet Ihr über die Navigation.
Bei Interesse an der Miete unserer Ausschankhütte auf dem Graf-Walram-Platz wendet Euch bitte an Michael Schiewer (weinstand@abbut.de).
Die Richtlinie zur Vergabe des Verkaufsstands auf dem Graf-Walram-Platz können Sie hier und die Nutzungsbedingungen hier einsehen.
Bei Interesse an unserem Newsletter wenden Sie sich bitte an birgit.raschtuttis@abbut.de.
Unsere Veranstaltungen und Termine:

Kaub ist mit nur 788 Einwohnern die kleinste Stadt in Rheinland-Pfalz, hat aber eine umso größere Geschichte. Viele Ereignisse haben hier ihre Spuren hinterlassen:
Der Rheintourist kennt Kaub insbesondere wegen der Burgen Gutenfels, hoch über der Stadt gelegen, und Pfalzgrafenstein, der weltberühmten Zollburg mitten im Rhein.
Der Kauber Rheinpegel ist der wichtigste Pegel für die Schifffahrt auf der Rheinstrecke. Gleich daneben befindet sich die Kauber Fähre.
Die Lotsenstation am Rhein erinnert noch an das Lotsenwesen auf dem Rhein bis zu seiner Regulierung 1974. Der Bergbau auf Dachschiefer war einst ein wichtiger Erwerbszweig.
In der Silvesternacht von 1813 auf 1814 wurde in Kaub Weltgeschichte geschrieben. Blücher („Marschall Vorwärts“) überquerte hier mit mit 50.000 Mann und 15.000 Pferden den Rhein zur Verfolgung Napoleons nach der Völkerschlacht bei Leipzig am 18. Oktober 1813.
Nach dem 1. Weltkrieg war Kaub der zentrale Ort des „Freistaat Flaschenhals“.
Programm nach jetzigem Stand:
- 12:30 Uhr Abfahrt mit dem Bus in Wallrabenstein - 14:00 Ankunft in Kaub
- Stadtführung
- Besuch des Blüchermuseums
- 18:00 Uhr Abendessen im Deutschen Haus
- 20:00 Uhr Heimfahrt
- 21:30 Ankunft in Wallrabenstein
Ablauf:
Am Blücherdenkmal in Kaub treffen wir die Stadtführerin Frau Graßmann. Jeder Teilnehmer kann entscheiden, ob er
- mit Frau Graßmann an einer circa einstündigen, gut zu gehenden Stadtführung ohne Steigungen teilnimmt – der thematische Schwerpunkt liegt hier auf Blücher und dessen weltgeschichtlich bedeutender Rheinüberquerung, oder lieber
- mit Bernd Schuster an einer thematisch deutlich weiter gefassten, deshalb natürlich auch längeren und lauftechnisch anspruchsvolleren Führung teilnimmt.
Gemeinsam geht es danach weiter ins Blüchermuseum. Das Abendessen (nicht im Preis inbegriffen) findet im Deutschen Haus in Kaub statt. Hier lassen wir den Tag mit einem guten Essen und einem schönen Schoppen ausklingen.
Der Preis für diese Veranstaltung beträgt bei 40 Euro. Darin inbegriffen ist die Busfahrt mit einem Reisebus der Firma WAHL-REISEN aus Bechtheim, eine Stadtführung sowie der Eintritt ins Blücher-Museum. Für unsere Planung freuen wir uns auf eure Anmeldung bei birgit.raschtuttis@abbut.de oder (Birgit Raschtuttis, Tel: 0151 506 111 96).


Manchmal kommt es anders als gedacht: Bei der Planung für unser Dinner in Blue ist ist es leider zu einer Terminüberschneidung im DGH gekommen, sodass wir unser Dinner auf den 25. Juli verschieben werden.
Wir bedauern das sehr und hoffen auf euer Verständnis! Vielen Dank für eure Flexibilität!




Am 8. Mai 2025 durften wir Annette Postel zum ersten Mal zu unserer Veranstaltung „Einfach(er) singen“ begrüßen. Insbesondere als Veranstalter unseres beliebten Singkreises ist es uns wichtig, das Thema „Stimmbildung“ oder „Stimmpflege“ in wiederkehrenden Abständen anzusprechen, denn Stimmpflege ist ein Prozess, kein einmaliges Ereignis. Wie jedes andere Training braucht auch unsere Stimme regelmäßige Aufmerksamkeit.
Am 7. Mai ging unser Workshop „Einfach(er) singen“ mit 24 Teilnehmern in die zweite Runde. Elf davon waren bereits im letzten Jahr dabei gewesen und fragten sich gespannt, was sie denn diesmal erwarten würde, die „Neuen“, was da wohl auf sie zukäme. Und dann gings los:
Zunächst nahm sich Annette Postel Zeit, die Erwartungen ihrer Zuhörer kennenzulernen und hielt in Stichpunkten deren Wünsche auf dem Flipchard fest. Nach einer Einführung in die funktionalphysiologische Stimmbildung nach dem Lichtenberger Modell wurden wir anhand von Übungen an eine neue Einfachheit des Singens herangeführt. Inhalte des vergangenen Jahres wurden aufgefrischt und vertieft. Annette Postel machte uns plausibel, warum wir keinesfalls „nach vorne singen“ dürfen. Zum einen überträgt die Luft den Schall vergleichsweise ineffizient, während Knochen, Gewebe und Körperflüssigkeit Schwingungen sehr direkt leiten, zum anderen sind unsere Stimmlippen vorne am Schildknorpel fest verankert, während sie sich nach hinten durch die Bewegung der Stellknorpel ausdehnen können. Nach vorne singen wir mit Druck gegen ein unbewegliches Hindernis, was dazu führt, dass wir heiser werden, nach hinten ohne Druck und ohne Anspannung.
Dieses und vieles mehr wurde plausibel und leicht verständlich erklärt. Im Laufe der Veranstaltung gelang es Annette Postel, alle Stichpunkte auf dem Flipchard zu beantworten. Viele Übungen verdeutlichten das Gesagte und in unserer Runde konnten wir sofort Veränderungen im Klang wahrnehmen. Das gemeinsame Singen zum Abschluss rundete die rundherum gelungene Veranstaltung ab und beim anschließenden Kaffeetrinken wurden noch lange Erfahrungen ausgetauscht.
Dem Wunsch der Teilnehmer, diese Veranstaltung auf jeden Fall auch im nächsten Jahr anzubieten, haben wir gerne Rechnung getragen und Frau Postel gleich für den 13. Mai 2027 eingeladen.

Auch in diesem Jahr dürfen wir uns auf Ulrike Gonder (Ernährungswissenschaftlerin und freie Wissenschaftsjournalistin) sowie Delphine Joye-Sprenger (Heilpraktikerin, Pilates- und Yoga-Trainerin) freuen:
Unsere Muskulatur, das unbekannte Organ: Das Wort „Organ“ wird selten als Beschreibung für unsere Muskulatur benutzt. In der Regel wird diese auf ihre mechanische Rolle reduziert – so, als bewege sie nur unseren Körper. Aber sie kann viel mehr. In diesem Vortrag erfahren wir, warum es wichtig ist, ein gutes „Muskel-Korsett“ zu haben und zu pflegen und dass unsere Muskulatur eine der besten Anti-Aging-Waffen ist. (D. J.-S.)
Eiweiß (Protein) - nicht nur für die Muskeln: Für den Muskelaufbau und -erhalt – und nicht nur dafür – braucht es auch ausreichend Eiweiß (Protein). Ob wir derzeit zu viel oder zu wenig essen, ob pflanzliches oder tierisches Eiweiß besser ist, darüber wird gerade heftig gestritten. Höchste Zeit, mit den vielfältigen Vorurteilen aufzuräumen und sich um eine gute Eiweißversorgung zu kümmern, auch und gerade, wenn man schon ein paar Tage älter ist. (U. G.)
Unter dem Titel „Wie viel Protein reicht wirklich? Vermeide diese 3 Fehler!“ haben Ulrike Gonder und ihre Kollegin, Julia Tulipan, auch ein Video zu diesem Thema aufgenommen. Das Video kann unter folgendem Link auf YouTube angeschaut werden: https://www.youtube.com/watch?v=5fUTyoCNIHI
Anmeldung unter birgit.raschtuttis@abbut.de oder 0151/50611196
Ort: Ev. Gemeindehaus Wallrabenstein
Termin: Samstag, 11. April 2026, 18:30 – 20.30 Uhr
Unkostenbeitrag 5 Euro

Der Fotograf und Journalist Bernd Schuster aus Hünstetten im Taunus zeigt seinen Bildvortrag „geheimnisvolles Wispertal“.
Das Tal der Wisper und seiner Nebenbäche gehört zusammen mit den Waldungen des Taunus-Hauptkamms zum größten zusammenhängenden Waldgebiet in Hessen.
Dieses riesige Waldgebiet ist die Heimat vieler Tier- und Pflanzenarten. Hier lebt ein Wolfsrudel und die Wildkatze hat eine stabile Population entwickelt. Mufflons streifen durch die Wälder und die kapitalen Hirsche wecken das Begehren der Jägerschaft.
Die einzige durchgehende Straße, die Landesstraße von Lorch am Rhein nach Bad Schwalbach, ist bekannt als Traumroute der Motorradfahrer, die in Geroldstein ihren Treffpunkt haben. Seit einigen Jahren gibt es mit den Wisper-Trails diverse zertifizierte Premium Wanderwege. Es bleibt aber vor allem noch sehr viel Platz für die totale Einsamkeit in den Wäldern und Bachtälern. Gefördert wird die Entwicklung zur reinen Natur durch Hessen Forst. Große Waldgebiete wurden aus der Bewirtschaftung herausgenommen und können sich zu Urwald entwickeln. Dazu kommt das „Großprojekt Wispertaunus“ der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt. Ein spannendes Thema!
Der Vortrag schaut aber auch weit zurück in die Vergangenheit. Das beginnt mit den Kelten, die zahlreiche Hügelgräber hinterlassen haben. Aus dem Mittelalter zeigen sich, erstaunlich für diese menschenverlassene Gegend, eine relativ große Anzahl von Burgen und Schanzen. Der Autor stellt z. B. eine Burgstelle vor, die sich in keinem Burgenführer findet und vielleicht die Wiege des Hauses Nassau darstellt.
Ab dem Ende des 18. Jh. bis in die 60er Jahre des 20. Jh. war die Wispergegend und die benachbarte Stadt Kaub das Zentrum des deutschen Dachschiefer Bergbaus. Unzählige Stollenmundlöcher liegen versteckt im Wald. Dazu gesellen sich die Überreste verschiedener Schiefergruben. Die Bundeswehr hat ab den 60er Jahren des 20. Jh. drei riesige Untertageanlagen geschaffen. Heute liegen die Hinterlassenschaften als „lost places“ im Wald.
Das Wispertal hat aber noch einige andere Überraschungen zu bieten. Der Autor möchte seine Zuschauer zum Staunen bringen und zeigt das 209 km2 große Einzugsgebiet der Wisper in wunderbaren großformatigen Fotos.
Der Vortrag findet am Samstag, den 28. März 2026 im DGH Wallrabenstein, Lindenplatz 5, statt. Beginn ist 18:00 Uhr, Einlass ab 17:30 Uhr. Veranstalter des Vortrags ist Verein(t) für Wallrabenstein. Der Vortrag wird begleitet von einem für die Gegend typischen Imbiss mit einem Glas Wein aus der Region. Der Eintritt beträgt im Vorverkauf 25,- Euro und 28,- Euro an der Abendkasse. Vorverkauf über birgit.raschtuttis@abbut.de.




